Angefangen auf 4000m ueber das comeback in die Zivilisation bis fast vor die Haustuer :)

July 12th, 2009 lina No comments

mhhh…ich weis gar nicht wo ich anfangen soll, musste gerade mal feststellen das ich verdammt lange nichts mehr geschrieben habe. stehen geblieben war ich in nepal und da mach ich einfach mal weiter.

Ja mein Trip in die Berge war atemberaubend. In Pokhara hatte ich mir eigentlich ueberlegt mit Jeep und Bus etwas hoeher in die Berge zu kommen, da es erstens in ein paar Tagen kaum zu schaffen ist diese Strecke zurueck zu legen und zweitens war mein Fussgelenk immer noch nicht ganz heil. Nach langem hin und her und einer kurzen Diskussion mit John hatte ich mich dann dazu entschieden das ganze mit dem Motorrad zu machen. Wer kann schon von sich behaupten, dass er mit dem Bike im Himalaya war!? Ich :) Das war die beste Entscheidung die ich ueberhaupt machen konnte, ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spass. Gesagt hatte man mir, das es keine echte Strasse ist, aber es auf dem Motorrad machbar ist. Jedoch sollte ich anhalten wenn es anfaengt zu regnen. Zu meinem Glueck war es an meinem ersten Tag fast durchgaengig am regnen und als ich dann die “Strasse” gesehen hatte, wurde mir auch schnell bewusst, warum man vielleicht ein Paeuschen einlegen sollte. Drei Tage Off Road habe ich mir angetan, im Regen reden wir von einer Riesenpfutze, Strasse kann man das nicht mehr nennen. Ich sah aus wie Sau, aber hatte Spass ohne Ende. Meine Route fuer diesen Trip war ein Teil vom Annaphurna Circle und zwar von Pokhara bis Jomsom und zurueck, weiter bin ich nicht gekommen. Und ein atemberaubender Trek von 3000 auf 4000m Hoehe in der Upper Mustang Area. Mountainmassive waren Nilghiri und Dulaughiri und ich stand mittendrin. Arschkalt da oben und windig wie nichts, anstrengend sowieso - ich frage mich jedesmal warum ich das ueberhaupt ueber mich ergehen lasse, aber die Aussicht die man dafuer bbekommt ist einfach gigantisch. Ein Panorama was ich zuvor noch nicht gesehen hatte. Leider gibts keine Bilder, da man mier die Kamera samt Tasche geklaut hat, inkl. der Bilder der letzten drei Monate. Ein bisschen schade, aber kann man nix machen.
Danach gings dann wieder nach Kathmandu um Abschied zu nehmen von Mami, die Mutter meines Freundes wo ich gewohnt habe, die auf den Weg war in die Staaten. Ich selber musste mich auch langsam darauf vorbereiten, dass es zurueck geht in die Zivilisation und zwar nach Ann Arbor zu meiner Schwester. Und das war nicht so einfach.

Das Drama mit dem Flug fing schon bei der Buchung an und das war im Februar. Es lief dann darauf hinaus dass ich in Kathmandu am Airport stand und mein Flug gecancelt war - ziemlich uncool, wenn man fast kein Geld mehr in der Tasche hat und weis, das man 750 Eur fuer den miesesten Flug den ich dann letztendlich doch noch hatte auf den Tisch gelegt hatte. Ein wirklich beschissener Flug sag ich euch. Wenn moeglich nie mit Continental airline fliegen. Angekommen in den Staaten mit viel Stress und fast 11h Zeitverschiebung - natuerlich konnte ich auf meinen total 20h Flug nicht schlafen - konnte ich die Augen kaum aufhalten. Nicht aufgrund der Muedigkeit, nein der Filter aus Dreck und Dreck , Luftfeuchtigkeit und Dreck war ploetzlich Weg. Ich schon wieder ganz vergessen das Sonne verdammt hell sein kann :). Vorteile sind allerdings: man kann atmen, die weissen Klamotten sind sogar nach 8 Stunden noch weiss wenn man sich mit ihnen auf die Strasse begibt. Sich auf die Strasse begeben das ist auch nicht so einfach wenn man 13 Monate Left hand sight traffic hatte und auf continental umsteigt.  Als mein Schwager mich am Airport eingesammelt hat und den ersten Right turn machte war mein erster Gedanke: Wenn du dich in den Tod stuerzen willst kannst du das gerne tun, nimm mich aber bitte nicht mit.  Ziemliche challenge sag ich euch mit dem Verkehr. Nicht das ich zweimal fast unter die Raeder gekommen waere beim ueberqueren einer Strasse - man sollte sich was traffic betrifft ziemlich schnell an den Rechtsverkehr gewoehnen kann ich nur jedem raten :), kann sonst toedich enden - sondern kam die Zivilisation noch hinzu. Aber wie ich irgendwann schonmal erwaehnt hatte, manches mal stelle ich mir die Frage: Was ist Zivilisation und welches Land ist zivilisiert?

Nach zwei Wochen Rezivilisierung oder zurueck kommen ins moderne Leben inkl. right hand sight traffic habe ich es dann gewagt mir ein Auto zu leihen und durch die Gegend zu fahren. Auf 2300 milen in 2 Wochen habe ich es geschafft und das war nochmal ein genialer Trip.

Angefangen in Ann Arbor nach Toronto. Fuer den Anfang waren 4 Std Auto fahren genug, ausserdem habe ich mich mit meinem Kletterpartner aus Thailand getroffen - haben auch schon wieder grob ueber Kletterplaene in Thailand philosophiert, Dezember hoert sich nicht schlecht an oder?
Von dort gings weiter nach Montreal. Viele Leute haben mir geraten Montreal mitzunehmen wenn du sowieso in Toronto und Boston bist. Montreal war der Hammer, ein weiterer Platz zum sterben. Nicht nur aufgrund des Flairs, sondern auch aufgrund der Kaelte im Winter :) Nach drei Naechten, ja ich habe Montreal mehr bei Nacht entdeckt als am Tage bin ich muede und erschoepft zurueck in die Staaten und zwar nach Boston. Nach einem weitern Tag durch die Gegend wandern, diesmal in Boston gings dann zum chillen nach Warwick. Warwick liegt etwa 1h nordlich von NYC. Dort wurde ich herzlich von Helen und Peter empfangen. Ein Paerchen, dass ich in Neuseeland kennengelernt habe. Eine Woche war rumund ich war hin. Ich war schon lange nicht mehr soviel durch die Gegend gelaufen. In Warwick habe ich mich dann detailliert mit den Strip Malls die ueber das ganze Land verteilt sind beschaeftigt waehrend dessen meine Waesche sich gewaschen hatte. Und es ging weiter. NYC, die Stadt die nie schlaeft. Endlich mal ne Stadt wo man an fast jeder Ecke 24h Kaffee ohne Probleme bekommt und ich meine Kaffee und nicht Nescoffee :)
NYC, einfach geil -  schnell, unkompliziert und groesser als gross. Mehr faellt mir spontan einfach nicht dazu ein. Drei Naechte und vier Tage habe ich es dort ausgehalten. Habe mich mit nem Freund von Sandor, den habe ich zig male in Indien getroffen, getroffen und bin mit ihm um die Haeuser gezogen. Zufaellig habe ich auch endlich den Regenschirm bekommen, den ich mir seit nem Jahr anschaffen wollte und nie auf die Reihe bekommen habe. Ich weiss nen bisschen spaet, aber besser spaet als nie - ich komme quasi fully equiped zurueck ins gute alte Deutschland :).

Nach NYC stand eigentlich noch Washington DC auf dem Plan, aber es war zeitlich nicht mehr machbar. Stattdessen bin ich zurueck nach Montreal und habe mich nochmal dort ein bisschen umgesehen. Zugute kam mir auch der Duty free bezueglich der Zigaretten, die wie immer langsam zur Neige gingen. Und das wars auch schon. Raten kann ich allerdings nur jedem, 10h Autofahrt sollte man gut timen und nicht immer alles auf den letzten druecker abreissen. Aber nach wie vor bin ich der Meinung unter Druck arbeitet der Mensch am Besten, nah zumindest in den meisten Faellen :)

Angekommen in Ann Arbor gings dann auch gleich campen ueber den 4. July und zu guter letzt schlag ich mir gerade den Bauch voll mit Schokolade, denn die Anja hat soviel davon. Als Schokoladenjunkee gar nicht so einfach die Finger davon zu lassen. Wird Zeit das ich da Weg komme, ansonsten passen meine Hosen nicht mehr :) Aber das ist ja bald, denn naechste Woche bin ich schon daheim und ich muss vorher noch Chicago sehen. Und das wars auch schon mit (halber) Weltreise. Da kann ich nur sagen, bis die Tage….

Wie immer liebe Gruesse, diesmal aus Hinckley

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Von Thailand uebetr BOM nach KTM

May 7th, 2009 lina 3 comments

Mhhh…was soll ich sagen, ich bin ausgelaugt, mein Geldbeutel auch fast und eigentlich will ich nicht mehr, daher ist Thailand auch ziemlich kurz gekommen. Bin im Sueden in der Krabi-Prevence angekommen und bin dort haengen geblieben, da ich eine grosse Leidenschaft fuers klettern entwickelt habe. Wie auch immer, in drei Wochen Thailand habe ich eigentlich nichts gesehen ausser, Kletterwaende, Strand und Meer. Keinen Tempel, keinen Dschungel oder dergleichen. Ich bin muede vom staendigen suchen nach der billigsten Unterkunft, gutem Streetfood und was sonst noch dazugehoert. Ja und das wars auch schon zu Thailand….ach Ko Phi Phi da habe ich es noch hin geschafft, das war allerdings vor dem ersten Tag klettern ;) und in Bangkok hatte ich rund 10h Aufenthalt.

Mittlerweile habe ich es dann doch nochmal nach Nepal geschafft. Am 9. April hatte ich Indien erreicht um mich nochmal mit den Jungs aus Bombay zu treffen um die Clubscene unsicher zu machen und habe kurz darauf nochmal einen kurzen abstecher Richtung Sueden gemacht - Hampi zum Bouldern, Gokarna und Goa zum feiern und abchillen….schliesslich das letzte mal Meer und Strand, wer weiss wann ich das das naechste mal vor die Linse bekomme. Ja und in Goa habe ich den Eindruck das die Zeit dort schneller laeuft, wie nix waren auch schon wieder 6 Tage rum und es wurde Zeit die Reise in Richtung norden anzutreten. Gesagt, getan - again 12h General Class im Zug. Angekommen in Bombay nochmal ein bisschen die Strassen unsicher machen, Sachen zusammensuchen und auf gings schon nach Nepal. Ich habe Zugfahren in Indien geliebt und ich liebe es immer nch, allerdings nicht bei Temperaturen die weitaus ueber 40 Grad liegen - Indien im April ist in jedem Fall heisser als Indien im Mai, das kann ich zumindest sagen. Aber jetzt bin ich wieder bei angenehmen Temperaturen im 1300m hohem KTM - schoen ist das wenn man nicht mehr schwitzt.

Da muss ich noch was zu Bombay loswerden. Als ich angekommen war habe ich mich gefragt was zum Teufel in dieser Stadt fuer ne Konferenz sein muss, das sie voll ist mit Saudis, Yemenis….falsch keine Konferenz. Indien steht kurz vor der Regenzeit und die armen Dinger wollen den Regen sehen, da sie noch nie Regen erlebt haben. Mein Freund Kaizad hat dazu noch bemerkt das letztes Jahr einer der armen Dinger alle Scheiben in seinem Hotelzimmer eingeschlagen hat, weil er so aufgeregt war als dann angefangen hat zu regnen. Aber ich kann das schon verstehen. Nach 40h im Zug vn Bombay nach Gorakhpur (1800km), 2h Jeep fahrt und diversen Bussen auf nepalischer Seite haben wir dann Maleku erreicht…liegt etwas hoeher und das Klima wird besser. Na um zurueck zu kommen auf die armen Dinger aus der Wuestenregion - es hat geregnet und ich war so erstaunt und so gluecklich. Es wurde kuehler fast kalt wenn man gerade aus dem Sueden Indiens kommt. Regen ist schon ein Geschenk des Himmels, dabei war es gerade mal 4 Wochen her das ich jeden TAg regen miterlebt habe - im Sueden Thailands fing die Monsunzeit an.

Um nochmal auf die Reisemuedigkeit zurueck zu kommen, ich habe KTM erreicht und lebe privat bei einem Freund und bin mehr oder weniger Sesshaft. Eigenes Zimmer, Badezimmer, immer gutes Essen usw. Morgen abend gehts nach Pokhara um ein bisschen in die BErge zu gehen und ein bisschen zu feiern….wie auch immer, noch genau 3 Wochen und ich erreiche die Staaten und sehe meine Schwester und ihr trautes Heim. Und dann ist die Reise auch schon am Ende

I MADE IT!!! ;)

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Malaysia - ich bin beeindruckt

March 17th, 2009 lina 4 comments

Neu Seeland eines der schoensten Laender der Welt? Vergiss Neu Seeland und komm nach Malaysia. Ich bin beeindruckt ueber das was ich vor die Linse bekommen habe. Mag vielleicht auch eine Geschmackssache zu sein. Etwas ueber zwei Wochen habe ich Malaysia unsicher gemacht, bevor ich es dann doch endlich nach Thailand gemacht habe.

Angekommen in Kuala Lumpur - hier kann man ueberleben solange man sich an die oeffentl. Verkehrsmittel haelt - bin ich fuer ein paar Tage nach Melakka, was etwa 2 Stunden suedlich von Kuala Lumpur liegt. Untergekommen bin ich dort bei Freunden meiner Schwester. Eine Wohltat war das; nach langem mal wieder ein Badezimmer und ein eigenes Zimmer…ich denke mehr muss ich nicht sagen. Ach ja und den groessten Swimming Pool Melakkas direkt am Haus, aber das nur nebenbei. Aber komme ich nochmal auf die Stadt zu sprechen. Melakka liegt direkt am Meer, hat einen Hafen und ist durch den seit langem als Handelsmetropole bekannt. Die Stadt selber zeichnet sich durch schmale Gassen und kleine Haeuschen aus. Vermittelt ein gemuetliches Flair.

Nach Melakka gings aufgrund von Visaproblemen zurueck nach Kuala Lumpur - lange Story. Nach dem alles in die Wege geleitet, weiter Richtung Norden zur Insel (Pulau) Penang. Dort habe ich zwei Tage am Strand in Batu Ferringhi chillaxed, bevor es nach Georgetown ging, welches ebenfalls auf der Insel located ist. Zwei Tage bin ich dort durch die Strassen geschlendert und nebenbei ein bisschen Sightseeing gemacht.

Wieder Rcihtung Kuala Lumpur um den naechsten Termin bei der Botschaft wahrzunehmen und darauf zu warten mein Visum abzuholen. Aufgrund von Mohammads Geburtstag und Holi hat sich das natuerlich alles immer weiter nach hinten geschoben. Da ich bei meinen ersten zwei Aufenthalten so ziemlich alles in Kuala Lumpur, einschliesslich der Batu Caves, unsicher machte, habe ich mich dieses mal mehr ausserhalb aufgehalten. Nebenbei die Batu Caves ist ein Tempel und wie der Name schon sagt in einer Hoehle. Besonders bekannt sind die Batu Caves jedoch durch die davor platzierte Statue, welche die Groeste der Welt ist - beeindruckend. Wenn man die 272 Treppenstufen geschafft hat, wird man zudem noch mit einem schoenen Ausblick auf Kuala Lumpur belohnt.

Die Genting Highlands, bekannt durch ihr Casino, in meinen Augen das groesste Suendenzentrum Malaysias. Warum, darauf komme ich spaeter zu sprechen. Wie auch immer, die Suendenhochburg umgeben von zahlreichen Shopping Gelegenheiten ist auf der Spitze platziert. Um dort hoch zu kommen kann man die Seilbahn nutzen, die sich ueber eine Laenge von etwa 4km erstreckt. Nbenbei hat man einen herrlichen Ueberblick ueber den Nationalpark oder auch Dschungel der das ganze harmonisch gestaltet.

Putrajaya, das Zentrum der Regierung. Hier laest sich der Premierminister nieder und alle Staatsangelegenheiten werden hier geloest und ausgeheckt. Putrajaya ist, so nennen es die Malays, eine intelligente Gardencity und das ist es auch. Neben den Staatsgebaeuden, sind sowohl Dschungel, botanischer Garten, See, Fluss und andere Gruenanlagen angelegt. Das I-Tuepfelchen verleihen Putrajaya die architektonisch schoenen Moscheen und die einzigartigen Brueckenarchitekturen. War ein Ausflug Wert.

Malaysia selber zeichnet sich natuerlich durch die Malays aus, aber daneben sind auch zahlreiche Chinesen, Inder ein paar Thais und eine andere Minderheit sind Iraner und Europaeer, allerdings nur im Zentrum KLs aufzufinden. Sozusagen eine gute Mischkultur. Ach ja und dann noch eine Mischung von allem. Besonders sind allerdings die Nyonyas, die eine Mischung aus Malays und Chinese sind. Man kann sich quasi den ganzen Tag damit beschaeftigen sich Leute anzuschauen und versuchen zu eraten welchen Ursprungs sie sind :) Gar nicht mal so einfach. Aufgrund der vielen Kulturen gibt es demnach in fast jeder Stadt Chinatown und
Little India und demnach sind auch alle Arten religioeser Haeuser vertreten. Von buddhistische und hinduistische Tempeln, ueber Kirchen bis hin zu Moscheen, die in Malaysia in der Ueberzahl sind, da Malaysia ein islamisch gepraegtes Land ist. Nicht schlimm, solange ich nicht auf den Teppich niederknien muss. Und meiner Ansicht nach haben Moscheen die beeindruckensten Architekturen aufzuweisen. Sonst ist noch zu bemerken, dass die Malays die Regierung kontrollieren, was eigentlich auch klar ist, die Chinesen jedoch die Wirtschaft mehr oder weniger kontrollieren. Das fuehrt dazu, dass die Malays die Chinesen nicht moegen und umgekehrt. Da die Inder, die dritte Hauptgruppe, ueber nichts Kontrolle haben, sind sie quasi von beiden gehasst und die armen Schweine. Ach Suendenzentrum Casino. Ja wie gesagt Malaysia ist ein islamisch gepraegtes Land und gambling ist in keinster Weise im Islam erlaubt. Aber die finden ja ueberall ein Schlupfloch oder beten dreimal oefter und somit ist das dann auch erledigt ;)
Um aufs Klima zu sprechen zu kommen: Es gibt zwei Jahreszeiten, heiss und heiss & nass. In Temperatur und Luftfeuchtigkeit uebersetzt sind das ganze Jahr ueber zwischen 24 und 34°C bei Luftfeuchtigkeiten um 80% und mehr. Manchmal ein bisschen heiss, aber man gewoehnt sich ja wie gesagt an alles. War die ersten Tage nach Neuseeland etwas gewoehnungsbeduerftigt. Habe mich die ersten Tage ein bisschen erschlagen gefuehlt.

Aber jetzt bin ich endlich in Thailand - Gesamtdauer Busfahrt: ~15h - wo es nur noch heiss ist bei geringerer Luftfeuchtigkeit. Allerdings nur fuer zwei Wochen, da ich nochmal nach KL muss. Habe mein schlaues Buch im Hotel vergessen und ohne dass kann ich nicht mehr ueberleben. Alle gesammelten Adressen, Notizen, Empfehlungen usw. ein disaster. Aber nicht so schlimm, denn Malaysia ist ein weiteres Land wo man gut ueberleben kann ;)

Ok meine Lieben ich gruesse euch dieses mal aus Krabi und bis die Tage

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Resumee Neuseeland

February 18th, 2009 lina 1 comment

Mmmmhhh…was soll ich sagen: Ich erinnere mich als ich in Christchurch aus dem Flughafen raus bin. Es viel mir schwer mit dem Gedanken zu spielen die naechsten 2 Monate in Neu Seeland zu verbringen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, nach 6 Wochen Suedinsel und 4 Wochen Nordinsel, das ich NZ den Ruecken zu kehre; am 24. Februar gehts nach Kuala Lumpur - mal schauen was Malaysia so zu bieten hat.

Eins ist klar, wie wahrscheinlich schon jeder mitbekommen hat, ist die Suedinsel mit der Nordinsel nicht wirklich zu vergleichen. Zum ersten von der Landschaft, zum zweiten von den Menschen, damit meine ich in erster Linie die Mentalitaet. Waehrend die Suedinsel im allgemeinen sehr gruen ausfaellt und in einigen Teilen mit schoenen Bergen bestueckt ist, hat die Nordinsel eher Wuestenaehnliche Abschnitte zu bieten, Vulkane und thermische Pools wie auch Hot Water Beaches. Aber wie schon erwaehnt ist die Mentalitaet der Menschen absolut unterschiedlich. Ich meine, die Suedinsel wird gerade mal von rund 1 Millionen Menschen verteidigt, was in etwa die Population von Wellington betrifft, aber dafuer sind sie um einiges relaxter und viel freundlicher als die noerdlichen Inselaffen. Das war auch der Grund weswegen ich es etwas laenger auf der Suedinsel ausgehalten habe. Aber seit dem ich auf der Nordinsel bin kann ich es kaum erwarten wegzukommen. Es ist fast vergleichbar zu dem Gefuehl Deutschland im letzten Mai verlassen zu haben…Abenteuer, Herausforderung, Verstaendigungsprobleme, Verzweifelung auf der Suche nach einem Objekt, Ort. Das hatte ich hier in Neuseeland nicht unbedingt. Wie ich vor einigen Wochen schon mal erwaehnt habe ist an jeder Stelle ein Lookout, Viewpoint, alles ist ausgeschildert…Neu Seeland ist meiner Meinung nach entweder fuer Flitterwochen oder fuer Reisen kurz vor dem Tod geeignet

Teile des Reisens in Neuseeland haben mir auch Spass gemacht, aber es ist hier immer eine Frage des Geldes und das muntert einen nicht immer zu guter Laune auf, wenn sie fuer die kleinsten Dinge einen guten Batzen veranschlagen. Aber komme ich mal zu den schoenen Seiten oder den schoenen Momenten in Neuseeland:

Suedinsel
Ich kann jedem nur die gesamte Gegend um die Golden Bay empfehlen. Ich glaube ich habe nirgendwo so relaxte, gastfreundliche Menschen getroffen wie dort. Die Golden BAy ist aber nicht nur fuer den Lifestyle der Menschen - die Leben immer noch in der Hippyzeit -  dort bekannt, sondern auch fuer die wunderschoenen Straende.

Die Gegend um die Milford Sounds ist schoen. Aber Fjordland kann man auch in Norwegen haben - da ist man schneller und kommt auch noch guenstiger bei weg :) Aber wenn man schon mal in Neuseeland ist, schaut man sich das auch an.

Kaikura. Da ist eigentlich nichts ausser das man fuer teures Geld einen Trip auf dem Meer machen kann und Wale sehen kann. Kaikura ist allerdings sehr bekannt fuer Paua, welches eine Muschelart ist, aus dem sie kitschigen Schmuck machen und an den Mann bringen. Und das wars auch schon.

Ok, da gibts noch Gletscher und Berge. Sehen schoen aus, aber ich bin leider etwas verwoehnt mit den Bergen die ich in Nepal gesehen habe. Kann mit dem Himalaya nicht mithalten, ist ausserdem guenstiger dort und die Menschen dort sind noch freundlicher.

Nordinsel
Wellington war nicht schlecht, zumal ich auch mal wieder ne heisse Dusche geniessen konnte und ein echtes Bett hatte in dem ich schlafen konnte - Luxus pur. Und ein eigenes Badezimmer. Ich weis gar nicht wann ich das das letze mal hatte, ich glaube im August in Nepal, aber das spielt auch keine Rolle. Ja Wellington war schoen, soziales Leben, Museen. Stadt an der Beachfront, Hafen, Cafes.
Hier ein Dank an dich Matze fuer die Empfehlung des Fiedels. Habe fast direkt an der Cuba Street gewohnt.

Tongariro Crossing. Eines der schoensten Daytrecks, ziemlich mittig auf der Nordinsel located. Uebrigens ist da auch der Mt Doom aus unserem geliebten Lord of the Rings.
 
Roturoa. Stinkende Stadt aufgrund der ganzen thermischen Pools. Ich habe die Stadt gehasst, aber da ist jedes Jahr das Raggamuffin. Wie der Name schon sagt ein Reggea Festival. War ein gutes Line up - Ziggy Marley, Al Campbell, Inner Circle, Shaggy usw. Da hatte ich leider keine andere Wahl als dort abzuhaengen bis das Festival losging.

Komme ich aber nochmal auf die Menschen zu sprechen. Nach zahlreichen Diskussionen und Debatten mit anderen Touristen verschiedenen Alters aus aller Welt, Foreigners, die zum studieren, arbeiten hier sind, sind fast alle der gleichen Meinung: Die Neuseelaender sind ganz schoene Rassisten. In Neuseeland gibt es, ich druecke mich mal so aus, zwei Rassen. Die Natives, auch bekannt als Maoris und die weissen, englischen auch unter dem Begriff Pakehas bekannt. Eins ist klar, die Maoris werden von den Pakehas nicht wirklich anerkannt und manchesmal wollen sie es auch gar nicht. Alle Menschen aus dem asiatischen Raum haben so oder so einen schlechten Stand. Erstens weil sie weder Maori noch Pakeha sind und zweitens weil sie ziemlich erfolgreich sind mit dem, was sie hier anfassen. Die Mehrheit eroeffnet kleine Fast Food Shops oder Fruitmarkets. Durch die Eroeffnung eines Business koennen sie einfach immigrieren und beschaffen sich Arbeitskraefte aus dem eigenen Land. Den Locals hier passt das nicht und zwar aus zwei Gruenden. Zum einen werden die Arbeitsplaetze den Locals vorenthalten, was ich einsehe, zum anderen ist es purer Neid, weil sie eben erfolgreich sind. Um nochmal auf die Korrelation Maori, Pakeha zurueck zu kommen, habe mich ein paar Stunden auf dem Waitangi Treaty Grund aufgehalten. Das ist dort, wo die Englaender irgendwann mal angekommen sind und die Maoris am 6. Februar 1840 (seit dem ein Nationalfeiertag) den Waitangi Treaty unterzeichnet haben. Der besagt unter anderem, dass die Pakehas das Land der Maoris nutzen duerfen, aber keinen Profit daraus schoepfen duerfen, daher sind auch alle Nationalparks umsonst zu betreten. Gehst du allerdings trampen, musst du teures Geld dafuer hinlegen, damit du in irgendeiner Huette oder auf einem Campground dein Zelt aufschlagen darfst. Ich wurde allerdings nicht schlauer daraus wie die Relation Pakeha, Maori nun wirklich ist. Fragt man beide Seiten, bekommt man meistens die gleiche Antwort: Nein, wir verstehen uns gut. Meistens, aber einige sind ziemlich offen und sagen, das man als weisser eigentlich keinen Kontakt zu Maoris hat. Nicht das die Maoris schlechte Menschen sind, aber man sollte nie auf die Idee kommen mit denen zu trinken, da sie dann ziemlich schnell durchdrehen. Und moechtest du dann nicht mehr trinken, koennen sie auch schnell mal wuetend werden. Da Maoris nicht gerade die zierlichsten Personen sind, kann das auch mal schnell sein, das sie dich in ihrem Suff mal nieder machen. Das ist auch der Grund, warum die Kriminalitaetsrate unter den Maoris hoeher sind. 70% der Haeftlinge Neuseelands sind Maoris. Wie gesagt unter Drogeneinfluss muss bei denen irgendwas aussetzen und dann kanns das schnell gewesen sein.

Ich allerdings hatte ueberwiegend gute Erfahrungen mit Maoris. Einen Tag war ich mit nem Maori und Flo (Altenberge :)) irgendwo in einem der Tausenden Scenic Reserve unterwegs und hatte eine gute Zeit und das andere Mal war vor einigen Tagen. Ich bin auf einen Campground zugefahren der reines Maoriland ist und habe den Typen gefragt ob wir nicht zu seinem Marae (Treffpunkt fuer Maoris) fahren koennen, da ich noch nie einen gesehen habe. Als wir an seinem Marae angekommen sind war allerdings gerade Tangi, was nichts anderes ist als eine Beerdigung, an der ich dann auch Teilnehmen durfte. Das laeuft folgendermassen ab: Der Tote liegt in seinem Sarg im Marae und alle anderen aus der Kommune sind anwesend. Ein Pastor kommt an und gibt seinen Segen und jeder der Anwesenden nimmt Abschied vom Toten, indem er vor geht zum Sarg und dem Toten an seiner Nasenspitze mit seiner eigenen Nasenspitze beruehrt (so begruessen sich Maoris untereinander auch). Anschliessend gibts ein Kai, was uebersetzt nichts anderes heisst als essen und alle Anwesenden schlafen im Marae. Nicht zu vergessen, der Tote ist auch mehr oder weniger anwesend, zumindest der Koerper. Der Tote liegt dann zwei, oder drei Tage im Marae (nicht auf Eis) und Leute kommen um Abschied zu nehmen. Anschliessend wird der Koerper verbrannt und danach glaube ich beerdigt, bin mir gerade nicht sicher. Ich durfte Tangi dann einmal miterleben und man mag es nicht glauben, aber die Angehoerigen begruessen es, wenn Auswaertige anwesend sind, denn je mehr Menschen dort sind, desto besser. War ne Erfahrung sag ich euch.

Dann gibts noch was zum Leben/zur Lebensart in Neuseeland beizutragen. Ich erinnere mich als ich davon gesprochen habe, das die Menschen hier nicht unbedingt was von Mode verstehen. Das wird hier auch nicht gross geschrieben, es sei denn, man ist in Wellington oder Auckland, da sieht das schon wieder anders aus. Kleidung ist dafuer da, dass sie waermt, egal ob man wie die Wurst in der Pelle aussieht oder wie ein Papagei - in erster Linie soll sie ihren Zweck erfuellen, wo ich ihnen auch recht geben muss. Dann wird mehr untereinander geholfen. Als banales Beispiel: Du brauchst einen Babysitter und bist handwerklich begabt. Ein Freund/Nachbar hilft dir dann und du kommst ihm mit einem handwerklichen quatsch entgegen. Hier laeuft weniger mit Bezahlung, sondern mehr mit Gegenleistung. All alten noch nicht ganz verbrauchten Objekte wie zB. eine Couch wird nicht entsorgt, wie wir es in D’land schnell machen wuerden, sondern wird irgendwo untergestellt und ausgegraben wenn irgend jemand aus dem Bekanntenkreis eine braucht. Das naechste ist Recycling. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube Neuseeland war das erste Land, welches recyclen betrieben hat. So, ich hoffe ich habe nichts vergessen.

Zusammengefasst
Neuseeland ist einfach zu teuer und so schoen jetzt auch nicht. Dieses Land wird Europa oftmals falsch vermarktet. Sicherlich ist es schoen, aber es soll angeblich eines der schoensten Laender der Welt zu sein, dem ich nicht und viele andere die ich getroffen habe nicht zustimmen - egal ob jung oder alt. Man sieht in den Prospekten immer junge Leute auf Surfbrettern, BUngyspruengen, in Kayaks….Bringst du das noetige Kleingeld mit, ist das auch das einzig spannende in diesem Land. Ansonsten ist es nach einiger Zeit einfach nur langweilig. Alles sieht mehr oder weniger gleich aus, mit Ausnahme der Gebirgskette auf der Suedinsel. Das einzige Besondere was mir zu Neuseeland einfaellt ist, das es in einem kleinem Land wie diesem, ein Katzensprung vom Beach zur Gebirgskette ist. Das wars auch schon. Und was mir noch einfaellt ist: In Neuseeland gibt es nichts was gut ist, oder sie koennen nicht sagen sie sind gut in einer Sache, sondern es ist immer:

  • der hoechste Bungyjump in NZ und der dritthoechste der Welt
  • der groesste Wasserfall in NZ
  • der aelteste Baum, der hoechste Baum usw, aber das beste war und besetzt
  • nach wie vor Platz 1 fuer mich, das ist der groesste Suburb Neuseelands gefolgt von
  • Platz 2, das ist der hoechste Bungyjump von 44m mit dip in water in NZ. Diesen Spruch habe ich auf der Nordinsel gehoert und ich habe der netten Dame erzaehlt, das mag vielleicht sein, dass das der heochste in NZ ist, denn 1m weniger, mit 43m ist auf der Suedinsel located…

Also, meine Freunde, sollte irgend jemand von euch mal mit dem Gedanken spielen nach Neuseeland zu reisen, der sollte sich vorher ueberlegen ob es nicht ein Land gibt, welches es eher verdient hat erkundet zu werden. Ich habe viele Touristen getroffen, die begeistert waren, aber auch mindestens genauso viele, wenn nicht sogar mehr, die enttaeuscht waren und genauso wie ich auf der Suche nach dem Besonderem waren und immer noch sind :)  Meine Lieben, ich Gruesse euch wie immer, diesmal aus Auckland

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Wellington bis Taupo

February 5th, 2009 lina 2 comments

Nach Wellington und Tongariro Crossing habe ich nun Taupo erreicht. Taupo ist ganz süß -  großer Teich  in ‘ner Mitte mit Haeusern drumherum ;) Vor allem kann man hier schoen Skydiven, eine meiner letzten Aktivitaeten in dem Land der Lords und Ringe. Aber komme ich zuerst nochmal zum Tongariro Crossing. 19km, rund 800Hoehenmeter in 5Std. Nein, was ich sagen wollte, einer der besten Daytrecks die ich hier bislang gemacht habe, natuerlich mit dem Mt. Patutu auf der Suedinsel, da das Auge auch hier verschiedene Vegetationen vor die Linse bekommt. Auch relativ guenstig, sie veranschlagen nur schlappe $30 fuer den Shuttlebus, der dich zum Anfangspunkt bringt und am Endpunkt wieder einsammelt. Eigentlich unverschaemt einen solchen Betrag zu veranschlagen, aber was gibt es schon umsonst!? Aber was war witzig, habe ein kleines Erdbeben miterleben duerfen, zwar nur rein akustisch, aber das ist doch mal was, denn die Vulkangegend um den Tongariro Nationalpark ist aktiv, so wie ich. Ja, gehe nach wie vor Laufen, habe ja den ganzen Tag sonst nichts zu tun, ausser abchillen, Sachen wie Museen angucken…..aber irgendwann langweilt einen das auch.

Aber was ist mir auch die Tage wieder aufgefallen!? Da fahr ich durch das kleinste Kaff und da gibts nichts ausser Tankstellen, Supermaerkte und nicht zu vergessen, mindestens eine Fast Food Kette und zahlreiche Fish n’ Chips Shops. Unglaublich, macht auf Dauer auch nicht fitter. Und genauso schlimm ist auch, dass Wasser teurer ist als jedes Limogesoeff. Ansonsten gibts nicht viel neues, da ich nicht viel erlebe und Neuseeland langweilig wird, sieht ja eh alles gleich aus. Ok, die Nordinsel unterscheidet sich schon arg von der Suedinsel. Hier gibt es Leben und das nicht nur in Wellington. Ueberlege man sich mal, dass Wellington eine hoehere Einwohnerzahl hat als die gesamte Suedinsel. Hier gibts mehr Maoris, mehr Foreigners und die Menschen sind anders drauf. Bin mir aber noch nicht sicher ob sie mir sympatisch sind.

Heute noch habe ich ein Paerchen aus Deutschland getroffen, sind mit dem eigenem Auto aus Muenchen unterwegs und haben die ganze Tour nach Neu Seeland auf dem Land-oder Seeweg abgerissen. Interessante Stories zur Einreise nach Australien und Neu Seeland in Bezug auf Auto putzen hatten sie zu berichten….. Ja, das wars auch schon wieder, werde heute meinen Weg nach Roturua antreten, was gerade mal 90km noerdlicher liegt und dann Richtung Auckland die Strasse unsichermachen. UNd nicht zu vergessen, wie immer liebe Gruesse an die noerdliche, kalte Hemisphaere….bis die Tage

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Wellington - ich nenne es mal Zentrum der Zivilisation

January 29th, 2009 lina 2 comments

Nachdem ich die Ueberfahrt von Picton nach Wellington einigermassen gut ueberlebt habe, bin ich nun, sagen wir mal im Zentrum der Zivilisation Neu Seelands angekommen. Oh man, ich wollte es erst gar nicht wahr haben, aber es ist tatsaechlich moeglich - soziales Leben, bars, pubs, cafe´s - ich bin ueberwaeltigt. Nachdem ich gestern das Te Papa Museum unsicher gemacht habe und am Abend mir nen Gig im botanischen Garten reingezogen habe, ist der Tag heute eher ruhig abgelaufen. Fuer meine Verhaeltnisse ein bisschen frueh (um 7 in der Frueh, bin ich seit 2 Monaten gar nicht mehr gewoehnt), aber dafuer sehr relaxed. Bin ein bisschen durch die Stadt geschlendert, war in dem ein oder anderen 2nd Hand Shop und habe mir die Menschen in Gesellschaft rauher Mengen von Kaffee angeschaut. Und was ist mir aufgefallen!? Eigentlich nicht viel, ausser:

  • Schwangere: wenn das zu jeder Jahreszeit so aussieht, dauert es nicht lange und Wellington hat ein Einwohnerwachstum wie Mumbai und ist binnen weniger Jahre eine Metropole…..kleiner Scherz beiseite
  • Es gibt Kiwis, Maoris, andere Voelkerstaemme und nicht zu vergessen Touristen, die erkennt man meistens daran, das sie nicht aus allen naehten Platzen und in den meisten Faellen der Figur entsprechendes Kleidungsgefuehl haben, was weder bei den Maoris, noch bei den Kiwis der Fall ist - Ausnahmen bestaetigen dabei wie immer die Regel - zumindest die Frauen. Hotpants kann nicht jeder tragen, leider wollen das nicht alle Frauen einsehen, war bei den Aussies aber auch schon so ;) Maoris mit ihrem dunkleren Teint sind meistens fett und essen/fressen dabei ueberwiegend wie Karnibalen, waehrend dessen Kiwis eher blass sind, rot oder weis, je nach Zeitspanne der Sonneneinstrahlung. Andere Voelkerstaemme sind meistens die schoensten Menschen
  • Der Einfluss der Amis: fast food, fast food, fast food….oh man, ist es nicht schrecklich, dass fast food guenstiger ist als selbst gemachtes Essen, welches manches mal vielleicht noch einen Ansatz von Vitaminen enthaelt…aber das nur nebenbei

Ansonsten ist Wellington ganz nett, wie schon gesagt, ich nenne es das Zentrum der Zivilisation. Kenne ein paar Leute hier und geniesse den Luxus eines Betts und einer heissen Dusche und das ganze im eigenen Badezimmer. Mein Gott, jetzt hause ich schon ueber eine Woche in irgendwelchen Privatunterkuenften rum und muss mich bald wieder ans kalte Wasser in oeffentl. Toiletten gewoehnen oder irgendwelchen Seen oder Fluessen, die es wie Viewpoints und Lookouts in diesem Land gibt oder Informatiotionszentren fuer Touristen :)

Da wollte ich noch was erwaehnen. Als ich im Te Papa Museum war konnte man eine Menge ueber die Entstehung NZ erfahren und wahrscheinlich ist es aus rein geographischen Grund so besonders. Und zwar liegt es teils auf der australischen, teils auf der pazifischen Seenplatte. Und die haben es nicht so raus mit der Erhaltung seltener Tierarten. Damals wurden irgendwelche Tiere ins Land gebracht um andere Tiere auszumerzen, was das ganze nur verschlimmert hat, heute sprueht/verteilt man 1080. Ob das besser ist, wissen sie auch noch nicht, mehr dazu unter: http://www.nzfsa.govt.nz/consumers/chemicals-nutrients-additives-and-toxins/1080/index.htm

Ansonsten konnte ich noch nicht mehr rausfinden, aber sollte ich, lass’ ich es euch Wissen. Werde meinen Roadtrip auf der Nordinsel die Tage beginnen, vorher noch Sligs gegen Reifen ersetzen und keine Ahnung…vielleicht am sozialen Leben teilnehmen, falls ich dazu noch im Stande bin. Ich gruesse euch wie immer ganz lieb. Wetterforecast:

  • heute: um frostige 20°, bewoelkt, heiter;
  • morgen und fuers WE: um sonnige 23-28° - gefuehlt wie 18-20°  ;)
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NZ, nicht das was ich erwartet habe - ich bin immernoch auf der Suche nach dem Besonderem

January 22nd, 2009 lina 2 comments

Ist schon wieder ne Weile her, dass ich was geposted habe, aber das ist hier in NZ nicht immer so einfach einen funktionierenden Rechner bzw. einen Rechner mit einer funktionierenden Maus zu finden. Aber damit ist jetzt Schluss, mein kleines, niedliches Notebook ist endlich in NZ angekommen.

Bin seit bereits seit 4 Taqgen in Dunedin und ich sage euch, NZ ist nicht in allen Bereichen der Zivilisation angeschlossen, z.B. die Westkueste. Man freut sich ueber Network Coverage, denn das ist nicht unbedingt eine selbstverstaendlichkeit, aber das ist nicht unbedingt das wichtigste, viel wichtiger ist das soziale Leben, dass mir dann doch nach geraumer Zeit gefehlt hat. Aber jetzt bin ich ja in Dunedin, wo es wieder zivilisiert vorangeht - Cafes, Bars…und Bekannte, die ich auf meinen Reisen getroffen habe sind hier.

Nebenbei zu erwaehnen habe ich, dass ich jemanden aus Steinfurt getroffen habe. Da laufe ich straight auf die Kueche auf einen der Campingplaetze zu als mir Kira ploetzlich ueber den Weg gelaufen ist:’Hey, dich kenn’ ich doch!?’ waren ihre Worte. Ja die Kira und ihren Mann - schoenen Gruesse soll ich dir ausrichten Annelie. Ja, da reist man auf die andere Seite der Welt und trifft Bekannte. Dann lauf ich beim Sumit in der WG auf und da ist eine fuers Praxissemester aus Epe und studiert an der gleichen FH an der ich auch studiert habe. Als ich dieses Maedel getroffen habe, wurde mir schnell wieder bewusst, dass ich in das Konzept Muensterland in keinster Weise reinpasse :)

Aber was erzaehl ich, ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich NZ mag oder nicht. Es wird immer so ein hipe daraus gemacht, das NZ so schoen ist. Ich will das nicht abstreiten, aber es gibt wahrlich genauso schoene Orte in anderen Teilen der Welt. Mir hat so das Besondere gefehlt. Ich bin aus dem Flieger raus und habe meinen Road Trip gestartet und bin nach wie vor auf der Suche nach dem Besonderen. Zugegeben, die Golden Bay ist ein schoener Ort zum chillen und das Fjordland ebenfalls - beide auf der Suedinsel platziert. Aber alles hier ist mit Lookouts und Viewpoints ausgeschildert und aus allem wird eine Attraktion gemacht, ist nach ner Weile ein bisschen nervig. Die Menschen hier sind ganz nett, das ist wahrscheinlich auch der einzige Grund, was mich hier in Neuseeland haelt und man weis ja nie ob man nochmal herkommt, denn NZ liegt ja wahrlich nicht gerade zentral sondern mehr am Arsch der Welt - im wahrsten Sinne des Wortes. Und man bekommt hier den amerikanischen Einfluss der Esskultur stark mit. Das war in Australien auch schon. Fast food soweit das Auge reicht und dementsprechend sehen die Menschen auch aus, ausser vielleicht in den ‘Staedten’. Da wird noch etwas Wert aufs aeussere gelegt, bzw. das Erscheinungsbild….

Ich weis gar nicht was ich sonst so erzaehlen oder berichten kann. Ich weis nur, dass ich in der Zeit in der ich hier bin einen Batzen an Kohle gelassen habe, denn es ist nicht unbedingt guenstiger als good old Germany. Hinzukommt, dass alles was man sich anschauen moechte mit einer Gebuehr oder einem Eintrittsgeld verbunden ist. Am meisten habe ich mich ueber die Treks aufgeregt. Sie nennen es independent Trekking, aber das ist alles als independent. Du musst im vorraus sei es Huetten, in denen du uebernachten moechtest oder Campingplaetze buchen und veranschlagen sie noch unverschaemte Preise. Laecherlich finde ich es aus dem Grund, denn du weist nie genau, ob du vielleicht noch nen Tag laenger in irgendeiner Huette abhaengen moechtest, weil dir die Landschaft so gut gefaellt oder du vielleicht heute nicht so im mood bist bis zur naechsten Huette zu laufen. Oder andersrum, du bist gut in Form und laeufst direkt weiter zur naechsten Huette. Wie auch immer, hast du keine Reservierung, schmeissen sie dich sozusagen raus. Kann mir jemand sagen, was daran independent ist!? Du hast quasi in keinster Weise eine eigene Entscheidungsgewalt ueber das was du auf einem Trek moechtest, keine Optionen. Hat mich wenn ich ehrlich bin echt aufgeregt. Aber was solls, war mein zweiter und letzter Trek hier in NZ. Dann ncihtmal ne Herausforderung…war froh als ich wieder zurueck in meinem schnukkeligem zu Hause war.

Das naechste worueber ich schmunzeln musste, sind die sie nennen es Herr der Ringe Safaris. Oh mein Gott, du blaetterst rund 200NZ$ hin um dir einen oder einen halben Tag die Spots zu Herr der Ringe anzuschauen. Aber willst du sehen, hast du fast keine andere Wahl, als an so einer abgedrehten Safari teilzunehmen, da du sonst nicht zu diesen Orten gelangst, da es privates Territorium ist. Ja, wie schon erwaehnt, du musst fuer alles bezahlen…

Ansonsten war ich ein bisschen Kajaken in den Milford Sounds. Auch ne nette Story. Habe zwei Kajaktrips zu nem halbem Preis von einem bekommen. Habe mich dort in den Milford Sounds niedergelassen. Und die Jungs und Maedels die dort arbeiten hiessen mich herzlich willkommen deren Karavans, Duschen (heiss versteht sich :)) und Kueche mit zu benutzen. Aber mit der Kueche hatte ich nicht viel zu tun, denn die haben gleich fuer mich mitgekocht  und haben sich darueber gefreut, dass mal einer der Touristen laenger da ist, als nur fuer einen Kajaktrip auf den Sounds. Schoenes Plaetzchen da, warum weis ich nicht, aber wahrscheinlich lag es daran, das es einfach aber komfortabel war. In den Milford Sounds gibt es sonst nicht viel mehr als eine Kneipe, ein Cafe und ein Visitorcenter nicht zu vergessen und das wars auch schon. Und natuerlich Deutsche soweit das Ohr hoert.

Auf dem Weg von den Kenapuro Sounds, wo ich Neujahr mit James und seinen Freunden aus Wellington verbracht habe bis zu den Franz-Josef-Gletschern war nicht viel passiert. Die Landschaft war maessig bis langweilig, ich hatte auch fast nichts anderes erwartet. Hatte mich bei den Gletschern fuer einen Mountain Flight entschieden und war ganz witzig. Habe mich mit Kevin, das ist der Typ, der die Fluege an den Mann bringt, ganz gut unterhalten und habe gleich zwei Fluege zum Preis von einem bekommen. Liegt wahrscheinlich daran, das ich auch alleine unterwegs bin. Du wirst halt hier und da noch schnell irgendwo reingesteckt, musst jedoch sehr flexible und darfst nicht zu waehlerisch sein, manchesmal auch ein bisschen geduldig, aber das habe ich bereits in Indien hinreichend studiert :)

Sonst gehe ich fast jeden Tag joggen und habe darueber nachgedacht einen Runnersguide fuer NZ zu schreiben - ist so eine Idee :). Die Tramps, wovon es hier tausende gibt, die man laufen kann sind zum spazieren gehen meist alles andere als eine herausforderung und werden irgendwann verdammt langweilig. Zudem sieht es fast ueberall gleich aus, da du keine aenderung in der Hoehe hast. Jedoch eignen sie sich herfvorragend zum Joggen. Weicher Waldboden mit maessigem Profil und noch Sightseeing dazu.

Noch in Dunedin und kurz davor auf die Nordinsel zu kommen. Vorher allerdings rund 850km bis Picton fahren, bevor es auf die Faehre geht. Dunedin ist ganz nett, liegt aber wahrscheinlich auch daran, das James hier ist und Sumit. Als ich am Sonntag gekommen bin habe ich erstmal yummee Indian Food bekommen, gutes Aloo Gobi, Mutton und Shrimps South Indian Style. Oh man, ich vermisse das essen so sehr, die Menschen, das Leben auf der Strasse usw. aber im April bin ich ja zurueck.

Ansonsten gibts glaube ich wirklich nichts und mein post neigt sich dem Ende zu, ausser das ich zum ersten mal seit ueber 8 Monaten Heimweh  habe, liegt aber bestimmt daran, das es sich nicht sehr von Deutschland unterscheidet und ich oft etwas gelangweilt bin, da es keinerlei herausforderung in diesem Land gibt, dir wird alles vorgekaut. Ich weis ich sollte es zu schaetzen wissen, dass ich ueberhaupt die Moeglichkeit habe so eine Reise zu machen, aber Neuseeland ist nicht unbedingt das gelbe vom Ei, zumindest fuer mich. So jetzt ist aber Schluss…see you somewhere, vielleicht sogar in NZ :) Gruesse aus Dunedin

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Neues aus dem Osten - ich gruesse dich mein Schwesterherz

January 8th, 2009 lina No comments

Ok, da ich die Tage einen kleinen hint von meiner Schwester bekommen habe, mal wieder zu posten, fange ich mal an. Es ist eine Menge passiert in der letzten Woche oder in den letzten 2 Wochen.

Als erstes frohes neues Jahr an alle - wir haben hoffentlich alle einen guten Rutsch gehabt. Ich erzaehle mal eben von meinem. Ich habe die psy-trance-Party in Nelson sausen lassen und bin wieder hoch in die Sounds. Um genau zu sagen habe ich meinen New Years Eve in den Kenapuro Sounds in der Titirangy Bay verbracht. Quiet und peaceful in einem millionstar hotel - unter freiem Himmel ;). Ich habe mich dort mit James und seinen Freunden aus Wellington getroffen und ich sage euch es war genial. Ke3inen einzigen Boeller und keine einzige Rakete - herlich, du musstest nicht um dein Leben bangen ;) Das zum neuen Jahr

Ich weis gar nicht ob ich mich schon ueber die Landschaft Neuseelands ausgelassen habe, aber sie ist schon beeindruckend, zumindest die ersten 100km, denn die weiteren 500 bis 1000 aendern sich meistens nicht. Daher bin ich auf die Idee gekommen, nicht mehr so viele Photos zu schiessen, sondern eine kleine Videodokumentation von meinem Trip aufzunehmen, damit alle mal einen kleinen Eindruck von Neuseeland bekommen. Mittlerweile habe ich den suedlichen Teil der Suedinsel erreicht um genau zusein bin ich im kommerziellen Queenstown - ich glaube es gibt keine touristischere Stadt auf der Suedinsel. Und ich habe die Berge erreicht - Locationwechsel. Nach 3000km nicht wechselnder Landschaft, habe ich Berge, Gletscher und Seen gesehen, ich war amazed, wenn ich ehrlich bin. Aber ich will nichts vorwegnehmen, ihr seht alles auf den Videos, die ich leider noch nicht hochladen konnte, weil keiner dieser Drecksrechner hier meinen Registryfile akzeptiert, andernfalls dauert es ages.

Heute genau bin ich seit 8 Monaten unterwegs und habe mir zu diesem Ereignis mal was gegoennt - ich bin endlich gesprungen. 3. hoechster Punkt der Welt - Nevis Bungy, 134m - und es war genial. Wollte das schon seit Jahren machen, aber mittlerweile denke ich mir, wenn ich was mache, dann muss es schon anstaendig sein. 8.5 sek freier Fall. Nicht schlecht oder?

Ansonsten gibt es nichts neues, ausser das ich fast jeden Tag rennen gehe. Bin ein bisschen knapp angebunden und kann gerade nicht kreativ sein, daher nur ein kleiner Post. Ich Gruesse euch alle wie immer, diesesmal aus Queenstown

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NZ oder zurueck in die Vergangenheit

December 29th, 2008 lina 1 comment

Da wir ja fast alle Herr der Ringe gesehen haben, kann sich wahrscheinlich jeder vorstellen, das die Zeit hier stehen geblieben ist ;)  Ich habe das Gefuehl ich bin in den 50ern in Deutschland. Da ich selber zu der Zeit noch nicht lebte konnte ich, bis ich einen Ami hier getroffen habe, der in den 50ern in D’land war, nur Vermutungen aufstellen. Und es ist bestaetigt. Wer gerne D’land in den 50ern erleben will, herzlich willkommen in NZ. Hinzukommt, dass die Insel vom deutschsprachigen Tourismus befallen ist. Wessen Englischkenntnisse also nicht ganz so gut sind, kann ohne Probleme hierher Reisen. Der Unterschied zu D’land ist lediglich dass die Landschaft sich ein bisschen unterscheidet, man ringsherum Meer hat und sich nicht in der Servicewueste begibt. Nebenbei, die Kiwis sind freundlicher. Das heisst im Klartext, halte dich von den Touristen fern ;)

Komme ich zu meiner Immigration. Wie auch in AUS hat man mich von oben bis unten gefilzt, besonderes Hauptaugenmerk lag natuerlich auf meinem Rucksack und seinem Inhalt. DA ich bevor ich Indien verlassen hatte,musste ich nochmal guten Assamtee und Masala Spice kaufen (mmhh…chai), damit ich zumindest die naechsten 2-3 Monate nicht auf dem Trockenen sitze. Zudem habe ich ein paar gesammelte Muscheln und Steine in meinem Gepaeck, die ich ungern wegwerfen wollte. Sollte jemals jemand zu den Inselaffen hier auf der suedlichen Hemisphaere kommen, dem gebe ich dem RAt nicht ausser absolut klinisch reine Kleidung bei sich zu haben, denn auch Erde aus fremden Terrain koennte gefaehrlich sein! Anyway, ich kam aus Indien und das sie keinen Test meines Koerpers auf Drogen gemacht haben war auch alles. Ich stand da eine Ewigkeit und durfte letztendlich dann doch alles importieren.

Ich bin jetzt bereits seit rund 2 Wochen hier und ich kann noch nicht sagten ob es mir hier gefaellt. Die Landschaft ist in jedem Fall beeindruckend, die Menschen ueberwiegend dick ;) (ihr wisst schon, der amerikanische Einfluss der Fast Food Ketten), freundlich. Ich habe bereits rund 1500 km in meinem neuen zu Hause zurueck gelegt - dazu spaeter - und ich muss sagen langsam bin ich gelangweilt von der Landschaft, denn es sieht alles gleich aus.

2 daytrecks habe ich hinter mich gebracht. Der erste war relativ spaktakulaer. War auf dem Mt. Patutu, nicht besonders hoch aber immerhin 1162 Hoehenmeter und das ganze in 3.5 Std. DAs schoene am Mt. Patutu (naehe Kaikura, Southisland) war, dass man unterschiedliche Vegetationen erleben konnte, die Nordinsel war zu sehen, die gesamte Bucht der Ostkueste - war ausnahmsweise nicht am Regnen war mein Glueck ;) Mein 2ter Treck war in der Abel-Tasman-See - beeindruckende Straende, aber nach 2 Stunden hast du dann auch die Nase voll davon, da sich einfach nichts aendert, ausser die Form der Straende. Hoechster Punkt auf dem Treck waren 200m. Hinzukommt, dass man derzeit noch nicht ins Wasser kann, weil man unter Umstaenden unter Hyperthermia leiden kann. Gestern noch einen Versuch gestartet, ganze 2 Minuten habe ich es ausgehalten - was laesst man nicht alles uebersich gehen um sauber zu werden. Wie gesagt mein 2ter Treck war etwas boring. Zu allem Ueberfluss habe ich auch noch gecampt, was der groesste Fehler an der ganzen Sache war. Erstens habe ich mich wie Pfadfinder auf Heimaturlaub gefuehlt und zweitens ist es fuer mich noch etwas zu frueh zum campen. Bin jede Stunde wach geworden weil ich mir den Arsch abgefroren habe. Aber ich bin dabei mich zu aklimatisieren. Mittlerweile brauche ich keinen Pullover und Schal mehr wenn ich in der Sonne stehe, im Schatten sieht das allerdings noch anders aus.

Ok, ich will nicht wieder Endlosromane schreiben, aber ich muss noch etwas zu meinem neuen zu HAuse erwaehnen. Mazda Bongo von 1985, konnte ich fuer 2500 $NZ erstehen. Licht funktionert, Bremsen funktionieren, Bett vorhanden, kitchen stuff, Kocher, Decken, eben alles was man zum ueberleben braucht. Geduscht wird nachwievor aus dem Eimer an irgendeiner der zahlreichen oeffentlichen Toiletten, im Fluss oder im Meer. Kalt versteht sich natuerlich, alles andere waere ja auch mit Luxus vergleichbar, ausserdem sehr erfrischend und macht wach. Der Vorteil an einem Auto ist die Entdeckung vielleicht nicht ganz vom Tourismus ueberfallenen Plaetze und auf Dauer guenstiger als die Backpacker Unterkuenfte und der offentl. Nahverkehr.

Weihnachten war ziemlich cool. Verbringe seit Weihnachten meine Zeit in der Golden BAy und habe interessante Leute kennengelernt, natuerlich Locals. Hatte drei Einladungen und war alles andere als alleine. Ich moechte mich an dieser Stelle allen Danken, die mir Weihnachtsgruesse gesendet habe. Es tut mir Leid, dass ich nicht geantwortet habe, denn wie auch alles andere ist das Internet teuer und ichwar schreibfaul - dafuer habe ich ja meinen Blog ;) Im Vorraus wuensche ich jedem einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich selber werde in der Ecke Nelson auf irgendeiner psy-trance-party auflaufen, die drei tage laeuft und wrede mich dann langsam Richtung Sueden machen.

Ich Gruesse euch aus Takaka (Golden Bay, Southisland) - nebenbei, wer auf organic und so steht ist hier gut aufgehoben. Die Klamotten die man in Nepal und Indien fuer fast kein Geld hinterher geworfen bekommt, gibts hier dann fuer 50-100$NZ zu erstehen ;) So, jetzt ist Schluss mit Laesterstunde. Bis die Tage

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December 8th, 2008 lina 4 comments

Mit einem kurzen stopover in Bombay und Singapore, bin ich endlich auf der suedlichen Hemisphaere angekommen. Ueber Bombay, nach den Anschlaegen habe ich mich ja schon ueber meine letzte Spammail ausgelassen, also komme ich direkt auf Singapore zu sprechen. Fuer mich hatte Singapore den Eindruck einer Spielzeugstadt - alles ist sauber, ich wuerde es schon fast klinisch rein nennen, extrem sicher. Singapore ist schoen, mag vermutlich auch ein grosses Angebot an Kultur haben - konnte es in den wenigen Stunden die ich dort war leider nicht rausfinden - aber ich nenne es mal Toycity, da alles wie gemalt und kuenstlich aussah. In Singapore bin ich im Stadtteil little India abgestiegen und bin nach einem kurzem Ausflug in die Zivilisation wieder schnell in einer Art Indien angekommen. Nebenbei, fuer diejenigen, die sich mal ein Bild von Indien machen moechten und gerade in Singapore unterwegs sind kann das dort, jedoch auf niveauvollerem Level. Wie schon erwaehnt ist Singapore extrem sauber, aber in little India sieht man dann doch hier und da was auf der Strasse rumliegen, Fahrradrikschaw, Strassenhunde und nicht zu verachten, schlafende Menschen auf der Strasse und die Gerueche sind auch sehr aehnlich. Der Grund weswegen ich in little India abgestiegen war jedoch mein Budget, da es dort die billigsten Bleiben gibt. Ob ich Singapore mag weis ich nicht, da ich wie gesagt nur wenige Stunden Zeit hatte. Pro fuer Singapore sind auf alle Faelle die Menschen  - ueberaus freundlich und hilfsbereit, contra: es gibt keine richtige Historie (im Sinne von Gebaeuden, Plaetzen), da Singapore erst rund 45 Jahre alt ist. Es gibt kein typisches Essen, es gibt nicht wirklich den klassischen Singaporiener (bin mir ueber die Ausdrucksweise nicht ganz sicher), da die Hauptbevoelkerung aus Chinesen und Malaysiern besteht, dann direkt gefolgt von Indern und der Rest sind andere Asiaten und ein paar Europaeer.

Aber komme ich nun zu Australien oder genauer gesagt Melbourne. Ich habe nur 9 Tage Aufenthalt und ich muss sagen, es ist eine geniale Stadt - eine Menge Lifestyle, Musik, Kunst, Cafes und wie in Singapore ein Angebot an Essen aus aller Welt.

Nachdem ich die Immigration hinter mich gebracht hatte, was in meinem Fall nicht einfach war, hatte ich direkt einen Lift in die Stadt (hatte jemanden in Singapore getroffen der am Flughafen von seinem Bruder abgeholt worden ist) und direkt eine gute Bleibe in Fitzroy, wo ich immer noch bin und bis zum ende bleiben werde. Bin bei Matze uebers Wochenende untergekommen, der mir gleich eine kurze Einfuehrung in Fitzroy gegeben hat und mit mir am WE in abgelegene Gebiete gefahren ist.

Die Immigration: Ich hatte ein paar Trockenfruechte und Tee dabei und wurde von oben bis unten kontrolliert. Nachdem ich dann zum fuenften Mal gefragt worden bin, was ich fuer 9Tage in AUS mache, war mein Rucksack zum Schluss komplett ausgeraeumt und ich glaube auf jegliche Droge untersucht. Anscheinend ist das noch nicht oft vorgekommen das jemand aus Europa fuer ein paar Tage nach Melbourne kommt und dann noch nicht mal weis was man dort machen kann. War ein ziemliches Arsch der Typ und wollte es nicht einsehen, das ich mich nicht im vorhinein ueber Melbourne informiert habe.

Anyway, habe nicht viel Zeit und werde mich jetzt wieder auf die Socken machen und Melbourne unsicher machen. Gruesse aus down under

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